Was ist der SlotcarLightController?

SLC ist eine prozessorgesteuerte Lichtschaltung, die dem Nutzer maximale Gestaltungsmöglichkeiten bei der Beleuchtung von Slotcars bietet. Die Spannungspufferung über 2 Goldcaps mit jeweils 0,47 Farad sorgt für eine zuverlässige Versorgung des Systems. Somit leuchten die Fahrzeug LEDs auch während kurzer Fahrpausen durchgehend. Die Leuchtdauer kann durch einen dritten Goldcap nochmals verlängert werden, um auch Fahrzeuge mit vielen LEDs optimal zu versorgen.

Der SLC verfügt über 14 Kanäle, die der Nutzer über den SLC Manager frei einstellen kann. LEDs können fahrsituationsbezogen ein-/ausgeschaltet oder gedimmt werden. Blinker und Lauflichter können über beliebig viele Kanäle selber zusammengestellt und deren Zeitintervalle frei programmiert werden. Auch zufällige Ereignisse, deren Parameter sich durch Minimal- und Maximalwerte definieren, sind möglich. Eine Störung der dauerleuchtenden LEDs durch blinkende LEDs ist beim SLC konstruktionsbedingt ausgeschlossen. Steckerleisten ermöglichen einen Einbau des SLC auf dem Fahrwerk, so dass Karosserie und Fahrwerk zur Wartung bequem getrennt werden können.

Der SLC kalibriert sich automatisch bei jedem Start neu um Lichteffekte die mit spannungsbasiertem Auslöser programmiert wurden optimal darzustellen. Jeder Kanal liefert eine Spannung von 5 Volt, so dass je nach verwendeter LED die Spannung über einen entsprechenden Vorwiderstand reduziert werden muss. Im Set sind Widerstände für die gängigen LED Spannungen (3,0 V weiß/blau (100 Ohm) und 2,0 V rot/gelb/grün (150 Ohm)) enthalten. Die Nachleuchtdauer des SLC hängt dabei direkt mit der Anzahl der verwendeten LEDs zusammen.

Der SLC kann ohne Kühlkörper mit folgenden Gesamtbelastungen in Abhängigkeit zur Eingangsspannung betrieben werden: 6 Volt – 400 mA, 12 Volt – 150 mA, 18 Volt – 100 mA *. Dabei ist zu beachten, dass der SLC auch ohne angeschlossene LEDs eine Stromaufnahme von ca. 20 mA hat. Die Auslieferungskonfiguration hat, wenn 18 LEDs verbaut wurden, eine Stromaufnahme zwischen 80 und 120 mA.

Bei Bahnspannungen über 12 Volt empfehlen wir den Einbau des beiliegenden Kühlkörpers.

* Diese Werte haben wir mit Dauerstrom auf der Werkbank ermittelt. Der Spannungswechsel von Gas zu Bremse, die Kühlung durch Fahrtwind oder das Verkleben auf einem Metallfahrwerk erhöhen diese Werte. Ebenso kann die Stromaufnahme durch Herunterdimmen der LEDs verringert werden.

Im Auslieferungszustand bietet der SLC eine 14-Kanal Konfiguration. Die Kanäle sind dabei wie folgt belegt:

  1. Frontlicht mit Xenon-Blitz beim Start
  2. Lichthupe1
  3. Hecklicht (kann auch als Innenraumbeleuchtung oder Frontlicht ohne Xenon-Blitz verwendet werden)
  4. Hecklicht mit integriertem Bremslicht2
  5. Bremslicht2 (kann zusammen mit Kanal 4 als 3. Bremsleuchte verwendet werden)
  6. Wechselblinker3
  7. Wechselblinker3
  8. Auspuffflammen4
  9. Auspuffflammen4
  10. bis 14. Lauflicht mit 5 Kanälen5

1) Die Lichthupe blinkt in zufälligen Intervallen, wenn die Handreglerspannung länger als 0-500 Millisekunden über 50% liegt.

2) Das Bremslicht leuchtet, sobald die Handreglerspannung unter 1% fällt. Zur besseren Sichtbarkeit wird der Effekt mindestens 200 ms gehalten, auch wenn die Spannung in dieser Zeit wieder über 1% gestiegen ist.

3) Das Standard-Blinkmuster wird alle 30 bis 60 Sekunden für 5 bis 10 Sekunden von einem schnellen Wechselblinker abgelöst. Gemeinsam können diese Kanäle für Blaulichter verwendet werden, einzeln als "Überholblinker" für Langstreckenrennen.

4) Die Auspuffflammen flackern in der Bremsphase zufällig für 250 bis 1250 ms lang. Die Auslöseverzögerung sorgt dafür, das der Effekt nicht bei jedem Bremsen zu sehen ist.

5) Das Lauflicht läuft in 1000 ms hin und her.